Marktanalysen
Bundesfoerderung fuer Berlin
5,7 Millionen Euro Bundesmittel fuer soziale Einrichtungen in Berlin
Aus dem Bundesprogramm "Sanierung kommunaler Einrichtungen" fliessen 5,7 Millionen Euro nach Berlin. Drei Projekte in Neukoelln, Wedding und Marzahn wurden ausgewaehlt.
Peter Guthmann
Berlin hat sich im Wettbewerb um Bundesmittel durchgesetzt. Aus dem Bundesprogramm "Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur" fließen 5,7 Millionen Euro in die Hauptstadt. Von fast 1.000 eingereichten Antraegen waehlte der Bund lediglich 56 Projekte aus, darunter drei in Berlin.
"Jeder Euro für die soziale Infrastruktur ist ein Euro für die Zukunft Berlins", kommentierte Staatssekretaer Engelbert Luetke Daldrup die Geldspritze.
Drei Standorte profitieren
Die Foerdermittel gehen an drei Projekte in unterschiedlichen Bezirken:
Das Kinderclubhaus Dammweg im Neukoellner Quartier Dammwegsiedlung/Weisse Siedlung erhaelt Mittel für die Sanierung. In Neukölln sind solche Treffpunkte für Kinder und Jugendliche ein fester Bestandteil des Kiezlebens.
Der Komplex Nauener Platz in Wedding, der zum Bezirk Mitte gehört, wird ebenfalls saniert. Der Platz ist ein zentraler Anlaufpunkt im Viertel.
Das Freizeitforum Marzahn ist das groesste Kultur- und Freizeithaus im Nordosten Berlins und erhaelt Mittel für Erhalt und Modernisierung.
Relevanz für den Immobilienmarkt
Oeffentliche Investitionen in soziale Einrichtungen wirken sich auf die Attraktivitaet eines Stadtteils aus. Sanierte Jugendclubs und Kulturzentren machen ein Quartier für Familien interessanter. Das kann die Nachfrage nach Wohnungen in Berlin in den betroffenen Lagen erhöhen und sich langfristig auf Miet- und Kaufpreise auswirken. Für Investoren, die auf die Marktentwicklung in aufstrebenden Lagen setzen, sind solche Foerderprogramme ein relevanter Indikator.