Marktanalysen
Investmentmarkt Berlin
EY-Umfrage 2016: Berlin bleibt beliebtester Standort für Wohnimmobilien-Investments
16 Prozent der befragten Profi-Investoren nennen Berlin als ihren Fokusmarkt für Wohnimmobilien, vor Hamburg und Frankfurt. Die EY-Umfrage im Überblick.
Peter Guthmann
Berlin steht auch Anfang 2016 an der Spitze, wenn es um Wohnimmobilien-Investments in Deutschland geht. Das zeigt eine aktuelle Umfrage der Unternehmensberatung EY Real Estate unter 150 professionellen Investoren, darunter Versicherer, Fondsmanager und Bestandshalter.
Berlin vor Hamburg und Frankfurt
16 Prozent der befragten Investoren sehen Berlin als ihren Fokusmarkt für Wohnimmobilien. Dahinter folgen Hamburg mit 13 Prozent und Frankfurt am Main mit 12 Prozent.
Beim Einzelhandel ist die Reihenfolge anders: Hier steht Hamburg vorn, Berlin teilt sich mit Düsseldorf und München punktgleich den zweiten Platz. Im Wohnsegment bleibt Berlin klar die Nummer eins.
Leichter Rückgang, kein Trendwechsel
Im Vorjahr 2015 hatten noch 21 Prozent der Großanleger angegeben, sich auf Berlin konzentrieren zu wollen. Der Rückgang auf 16 Prozent spiegelt keine Abkehr wider, sondern eine Normalisierung nach Jahren des starken Hypes. Andere Metropolen holen auf, doch die Grundlage für Berliner Investments bleibt intakt.
Warum Berlin gefragt bleibt
Der stetige Zuzug, die junge Bevölkerung und die im europäischen Vergleich moderaten Preise machen Berlin weiterhin interessant. Gegenüber London oder Paris gelten die Preise für Berliner Wohnungen als günstig bei gleichzeitig solider Wertentwicklung. Die Marktdaten zeigen anhaltend steigende Transaktionszahlen.
Was das für Eigentümer bedeutet
Die hohe Nachfrage institutioneller Anleger stützt das Preisniveau und hält den Markt liquide. Das gilt für etablierte Bezirke wie Steglitz-Zehlendorf ebenso wie für aufstrebende Lagen mit Entwicklungspotenzial. Das Votum der 150 befragten Profis bestätigt: Wer in Berliner Wohnimmobilien investiert, befindet sich in guter Gesellschaft.