Ratgeber
Solaratlas Berlin 2009
Berliner Solaratlas: Welche Dächer sich für Photovoltaik eignen
Berlin Partner hat den Solaratlas vorgestellt. Das digitale Werkzeug zeigt für jedes Dach in Berlin, ob sich eine Photovoltaik-Anlage rechnet.
Peter Guthmann
Die Preise für fossile Brennstoffe sind 2008 auf einen Höchststand gestiegen. Für Immobilieneigentümer in Berlin stellt sich damit die Frage: Lohnt sich eine Photovoltaik-Anlage auf dem eigenen Dach? Der neue Berliner Solaratlas liefert eine erste Antwort.
Was der Solaratlas zeigt
Die Berliner Marketinggesellschaft Berlin Partner hat den Solaratlas als digitale Karte veröffentlicht. Er erfasst sämtliche Dachflächen der Stadt und bewertet sie nach Sonneneinstrahlung, Neigung, Ausrichtung und Verschattung. Eigentümer können mit wenigen Klicks prüfen, ob ihr Gebäude für eine Anlage geeignet ist. Das Tool ist kostenlos.
Wirtschaftlicher Hintergrund
Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) garantiert Betreibern von Photovoltaik-Anlagen eine feste Einspeisevergütung über 20 Jahre. Der eingespeiste Strom bringt also planbare Einnahmen. Für Eigentümer von Wohnungen oder Mehrfamilienhäusern ist das ein zusätzlicher Ertragskanal neben der Miete.
Wo das Potenzial liegt
Besonders die großen Flachdächer von Wohnblöcken und Gewerbeimmobilien eignen sich für Photovoltaik. Aber auch geneigte Dächer von Mehrfamilienhäusern in den Außenbezirken können wirtschaftlich interessant sein. Eigentümergemeinschaften und Einzeleigentümer finden im Solaratlas die Daten für eine erste Einschätzung.