Marktanalysen
Marktanalyse 2009
Kapitalanlage Berlin 2009: Günstige Einstiegspreise, steigende Nachfrage
Die Quadratmeterpreise in Berlin liegen 2009 unter denen vergleichbarer europäischer Hauptstädte. Gleichzeitig wächst die Nachfrage nach Wohnraum in den Innenstadtbezirken.
Peter Guthmann
Berlin zieht 2009 Studenten, Forscher und Kreative aus ganz Europa an. Die Quadratmeterpreise liegen dabei unter denen von London, Paris oder Madrid. Für Kapitalanleger ergibt sich daraus eine Ausgangslage, die es in dieser Form in keiner anderen europäischen Hauptstadt gibt.
Preisniveau nach dem Mauerfall
20 Jahre nach der Wiedervereinigung wirkt die Teilung der Stadt noch immer auf den Immobilienmarkt. Die Preise sind niedrig, die Nachfrage steigt. Zuzug von jungen Fachkräften, Studenten und internationalen Kreativen sorgt für stabile Vermietbarkeit. Wer den Berliner Wohnungsmarkt beobachtet, sieht: Die Schere zwischen Angebot und Nachfrage geht in den Innenstadtlagen auseinander.
Unterschiede zwischen den Bezirken
Die Lage bestimmt den Anlageerfolg. Im Westteil bieten Charlottenburg-Wilmersdorf und Steglitz-Zehlendorf stabile Mieteinnahmen in etablierten Wohnlagen. Familien und einkommensstärkere Mieter fragen diese Bezirke konstant nach.
Anders sieht es in Kreuzberg und Neukölln aus. Hier trifft Altbausubstanz auf ein junges, internationales Publikum. Die Nachfrage nach Wohnraum übersteigt in diesen Vierteln bereits das Angebot. Die Mietentwicklung zeigt nach oben.
Was bei der Auswahl zählt
Für Kapitalanleger sind Vermietbarkeit und Lage die zentralen Kriterien. Gut geschnittene Wohnungen in sanierten Altbauten oder Neubauprojekten lassen sich am leichtesten vermieten. Anbindung an den ÖPNV, Nähe zu Universitäten und Grünflächen wirken sich direkt auf Miethöhe und Nachfrage aus.